CDU Rastatt im Edeka-Zentrallager
Sie werden künftig mit anderen Augen durch einen Edeka-Markt gehen – die mehr als 70 Teilnehmer der vom CDU-Ortsverband Rastatt angebotenen Führungen durch das Zentrallager der Edeka Südwest an der Rastatter Baulandstraße.
Vorsitzender Jürgen Wahl zog jetzt eine überaus positive Bilanz. „Die Nachfrage war so groß, dass wir dreimal mehr Besichtigungstouren organisieren mussten als geplant.“
Bei Brezeln, Keksen und Getränken erlebten die Teilnehmer zunächst einen tiefen Einblick in Edeka Südwest. Der Verbund von 1.123 Märkten, davon 1..078 inhabergeführt, konnte im Jahr 2025 seinen Einzelhandelsumsatz gegenüber dem Vorjahr von 10,7 auf 11 Milliarden Euro steigern.
Beeindruckend waren auch die Daten und Fakten zum Rastatter Zentrallager. Dort werden auf 76.000 Quadratmetern rund 15.000 Artikel aus dem Trockensortiment bevorratet: Grundnahrungsmittel, Drogerieartikel und Tabakwaren.
Angeliefert werden die Produkte täglich von rund 100 Lkw an die 13 Wareneingangstore, ebenso viele Lastwagen nehmen die Güter an den 40 Ausgangstoren wieder in Empfang und beliefern damit die fünf Regionalläger der Edeka Südwest in Offenburg, Balingen, Ellhofen, Heddesheim und St. Ingbert.
In drei Schichten - von Sonntag, 22 Uhr, bis Freitag, 22 Uhr - verarbeiten rund 360 Beschäftigte aus 34 Nationen etwa 3.500 Paletten, vor Feiertagen können es bis zu 5.000 Stück sein. Insgesamt bietet das Edeka-Zentrallager 31.000 Plätze für Paletten und 240.000 für Transportkisten.
Stündlich werden 250 Paletten ein- und ausgelagert, im 28 Meter-Hochregallager sogar vollautomatisch. Beim Kommissionieren, also dem auftragsbezogenen Zusammenstellen von Waren, ist hingegen Handarbeit gefragt. Pro Schicht sind mit Elektrofahrzeugen 80 Kommissionierer unterwegs, um aus den Regalen die entsprechenden Artikel zu holen.
Das alles und noch viel mehr konnten die Teilnehmer aus nächster Nähe erleben und viele Fragen stellen, die alle bereitwillig beantwortet wurden – und am Ende gab es noch für alle einen Edeka-Einkaufsgutschein.
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In diesem Teil des Edeka-Zentrallagers, das die CDU-Teilnehmer besichtigen durften, sind pro Schicht 80 Kommissionierer mit Elektrofahrzeugen unterwegs, um Lieferungen zusammenstellen.
Foto: Gerhard Schauppel